Charly Dörfel und das Bundesliga-Logo



Ihr kennt es alle, das relativ neue Bundesliga-Logo. Schon als ich es das erste Mal sah, fragte ich mich, wer das nur entworfen haben mag. Klar: Einer der superkreativen Designer einer der superteuren Werbe- agenturen. Jemand, der selbst nie einen Ball an den Fuß bekommen hat.

Das ist doch eine Schusstechnik, die gibt es gar nicht, dachte ich. Habt ihr mal versucht, den Ball so zu treffen? Der geht meilenweit in die Wolken. Höchstens der Torwart kann sich das erlauben, beim Abschlag aus der Hand. Früher haben sie in England so gespielt. Kick and rush. Ball weit nach vorn und dann hinterherrennen. (Auf der Insel spielen sie ja sowieso erfolgreicher Rugby als Fußball.)





Wer stand Modell für das Logo der Bundesliga? (Das LIGA fett zu schreiben, ist gut gemeint, sieht aber wirklich nicht gelungen aus.)



Eine solche Darstellung als Zeichen modernen Fußballspiels? In einer Zeit, in der das meisterliche spanische Kurzpassflippern den Weltfuß- ball dominiert. Ein solches Logo soll für die ganze deutsche Bundesliga und ihren Fußball der Extra-Klasse stehen? Ein Riesenfehler!

Aber, so sehr kann sich sogar der größte Fußballkenner, für den ich mich selbstredend halte, täuschen. Nur vorübergehend natürlich. Denn nach und nach erkannte ich den Spieler! Erst nur schemenhaft, an der gebückten Haltung. Ente Lippens? Stan Libuda? Nein, viel naheliegen- der und einfach genial! Ein Sonderlob für den Designer! Er hätte sich keinen besseren Spieler als Repräsentanten für die ganze Liga aus- suchen können. Ich verstand und ich erkannte: Unseren Charly Dörfel. Natürlich! Logo!







Wie konnte ich nur so blind sein? Aber es ist wohl ganz normal, dass der Mensch gerade das Naheliegende leicht übersieht. Schaut Euch oben einmal das Bild an. Ja, da staunt Ihr. Diese Schusstechnik be- staunen auch die Ehrenspielführer der deutschen Nationalmann- schaft, Franz Beckenbauer und Uwe Seeler.






Ich habe Charly vom Bildumfeld befreit, einmal gedreht, auf die ver- gleichbare Größe geschrumpft, etwas verfremdet und seinem ebenfalls extrahierten Abbild gegenübergestellt. Als Amateur-Designer konnte ich Charly leider nicht ganz gerade nach rechts ausrichten, aber auch so ist die Sache eindeutig. Quod erat demonstrandum!

Die feine Technik und die ganze Haltung des besten Linksaußen, der je für den HSV und für Deutschland spielte, sind unvergessen und bei- spielgebend. Und jetzt ist er zum Vor-Bild für die ganze Bundesliga er- wählt worden. Zu Recht!



 Mehr über Charly Dörfel: Als es noch richtige Linksaußen gab



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